Facebook und Google zwei mächtige amerikanische Konzerne. Facebook, ein Unternehmen, das rund um das soziale Netzwerk entstanden ist, und Google, die Suchmaschine, die laut eigener Aussage das Ziel verfolgt, „die Informationen der Welt zu organisieren und allgemein zugänglich und nützlich zu machen“. Mit Google+ wurde auch im Suchmaschinen-Konzern 2011 eine soziale Plattform geschaffen, mehr als sechs Jahre nach dem Start von Facebook startete man den Versuch dem sozialen Netzwerk Konkurrenz zu machen.

2004 rief der junge Harvard-Student Mark Zuckerberg das soziale Netzwerk Facebook ins Leben. Eine Plattform, die dem Austausch unter Freunden dienen soll. Nutzer teilen private Momente und Erlebnisse, mit Freunden oder aber mittlerweile auch mit der ganzen Welt. Ein riesiger Erfolg und ein rasch wachsendes Unternehmen. Heute gehört neben Facebook auch das soziale Netzwerk Instagram zum Unternehmen Facebook sowie der Messenger Whats App. Facebook verfolgt das Ziel Menschen in Austausch zu bringen und das mehr als erfolgreich.

Eine Entwicklung, die ein Marktgigant wie Google nicht an sich vorbei gehen sehen möchte. Und so brachte das US-Unternehmen Google+ an den Start. Man erwartete viel von dem sozialen Netzwerk. Und so verlief das Wachstum von Google+ Anfangs erfreulich. Zwei Jahre nach Gründung war es das schnellst wachsende und das zweitgrößte soziale Netzwerk weltweit. Anfangs konnte man nur auf Einladung beitretet aber schon kurze Zeit später öffnete sich das Netzwerk für alle.

Was unterscheidet die beiden Netzwerke voneinander?

Grundsätzlich funktioniert Google+ ähnlich wie Facebook: man teilt Informationen, Bilder, Videos mit anderen Personen. Anders ist aber, dass man bei Google+ in Kreisen kommuniziert. Kreise können dabei Gruppen aus Freunden oder Familien sein aber auch Interessensgruppen oder man erstellt einen Kreis aus Geschäftspartnern. Postet man etwas, entscheidet man welcher Kreis die Information erhält, man kontrolliert die Verbreitung. Wenn jemand aus ihren Kreisen eine Nachricht verbreitet, erscheint diese auf ihrer Google+-Seite. Anders als bei Facebook kann man also nur bedingt beeinflussen, was auf dem eigenen Profil erscheint. Bei Facebook ist man Herr über die eigene Seite.

Viele sehen einen Unterschied auch darin, dass Google+ eher etwas für die berufliche Kommunikation ist und hier eher Businessinformationen ausgetauscht werden, wohin gegen Facebook eher der privaten und persönlichen Kommunikation dient.

Das Ende von Google+

Was beide Netzwerke aber eindeutig miteinander verbindet ist, dass sie über eine Menge Nutzerdaten verfügen. Sowohl Facebook als auch Google+ wurde dies aber zum Verhängnis. Denn beide Unternehmen sahen sich in der Vergangenheit mit Datenpannen konfrontiert. Mark Zuckerberg musste sich 2018 vor dem US-Kongress erklären, als es um Datenmissbrauch und mögliche Manipulation der US-Wahlen ging. Und auch Google+ musste kurz nach dem Bekanntwerden der Datenpanne bei Facebook eigene Probleme einräumen. Ein Softwarefehler ermöglichte externen App-Entwicklern auf private Nutzerdaten von Google+ Nutzern zuzugreifen. Google entschied daraufhin das soziale Netzwerk einzustellen. Google+ konnte trotz gutem Start dem Giganten Facebook nie wirklich Konkurrenz machen. Das Unternehmen selbst räumte ein, dass das Netzwerk kaum mehr genutzt werde. Der Facebook-Konkurrent wird damit 2019 endgültig von der Bildfläche verschwinden.

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